Unterlage nach RAB 32

Gemäß der Baustellenverordnung  ist der Koordinator unter bestimmten Voraussetzungen bereits während der Planung und Ausführung dazu verpflichtet, eine Unterlage mit den erforderlichen Angaben zum Sicherheits- und Gesundheitsschutz für spätere Arbeiten an der Anlage zusammenzustellen (§ 3 Abs. 2 Nr. 3 BaustellV).

Diese Verpflichtung ist der erste Baustein zur Sicherstellung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes späterer Arbeiten an der Anlage. Mit der Begrifflichkeit der späteren Arbeiten sind insbesondere vorhersehbare Arbeiten, wie z.B. Wartungs-, Inspektions- und Instandsetzungsarbeiten.

 

Wann ist eine Unterlage für spätere Arbeiten zusammenzustellen?

  • Bei mehreren Arbeitgebern, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden und weniger als 31 Arbeitstage und 21 Beschäftigte oder 501 Personentage aufweisen.
  • Bei mehreren Arbeitgebern, die gleichzeitig oder nacheinander tätig werden und mehr als 30 Arbeitstage und 20 Beschäftigte oder 500 Personentage aufweisen.

 

Wichtig: „Der Einsatz von bereits einem Nachunternehmer bedeutet das Vorhandensein von mehreren Arbeitgebern.“ (RAB 32)

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